Vakuumöfen für präzise Wärmebehandlung
Zahlreiche Anwendungen erfordern eine präzise Wärmebehandlung unter kontrollierten Bedingungen. Mit unseren Vakuumöfen stehen Ihnen Lösungen für unterschiedlichste Prozesse zur Verfügung, von der schonenden Trocknung bis hin zu Hochtemperaturanwendungen.
Ein typischer Einsatzbereich ist das Trocknen von Proben und Materialien vor dem Einbringen in die Glovebox, um Feuchtigkeit zuverlässig zu entfernen und optimale Prozessbedingungen sicherzustellen. Darüber hinaus kommen Vakuumöfen auch bei anspruchsvolleren Anwendungen zum Einsatz, etwa beim Versiegeln von HID-Lampen oder bei Korrosionstests mit geschmolzenen Salzen. Für diese Prozesse bietet MBRAUN leistungsstarke Hochtemperaturöfen, die eine sichere, reproduzierbare Prozessführung ermöglichen.
- Trocknung von Pulvern und luftempfindlichen Materialien
- Entgasung von Bauteilen
- Trocknung von Polymeren
- Ideal für F&E sowie temperatursensitive Materialien
- Verfügbare Durchmesser: 150 mm, 390 mm
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Im niedrigen Temperaturbereich liegt der Fokus auf der schonenden Entfernung von Feuchtigkeit und Lösungsmitteln, ohne das Material thermisch zu belasten. Gleichzeitig eignet sich dieser Bereich ideal für typische Laboranwendungen, etwa das Trocknen von Papierwischtüchern oder kompletten Verpackungseinheiten von Nitrilhandschuhen, um Restfeuchte zuverlässig zu reduzieren. Hierfür bieten wir verschiedene Ofenschleusen mit Durchmessern von 150 mm bis 390 mm an.
- Trocknung von Batterieelektroden (z.B. Lithium-Ionen-Technologie) zur Entfernung von Restlösungsmitteln
- Entfernung schwerflüchtiger Lösungsmittel in der Pharma- und Feinchemie
- Aushärtung und Vernetzung von Harzen, Beschichtungen und Klebstoffen
- Thermische Nachbehandlung von Kunststoffen und Verbundmaterialien
- Entgasung und Vorbereitung von Bauteilen für nachgelagerte Hochtemperaturprozesse
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Dieser Temperaturbereich erweitert die Möglichkeiten klassischer Vakuumtrocknung deutlich und ermöglicht neben der reinen Feuchtigkeitsentfernung auch die gezielte thermische Aktivierung von Materialien. Durch die Kombination aus erhöhter Temperatur und reduziertem Druck lassen sich selbst hochsiedende Lösungsmittel effizient entfernen, während Oxidation und Kontamination zuverlässig verhindert werden.
Vakuumöfen bis 250 °C kommen insbesondere in Anwendungen zum Einsatz, bei denen reproduzierbare Prozesse, hohe Reinheit und eine kontrollierte Atmosphäre entscheidend sind. Sie bieten eine optimale Balance zwischen Prozessgeschwindigkeit und Materialschutz und eignen sich sowohl für Laboranwendungen als auch für industrielle Prozesse.
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- Glühen (Annealing) von Metallen zur Reduzierung von Spannungen und Verbesserung der Duktilität
- Tiefenentgasung von metallischen und keramischen Werkstoffen
- Entbinderung (Binder Burnout) als Vorbereitung für Sinterprozesse
- Wärmebehandlung von Präzisionsbauteilen und Funktionsmaterialien
- Vorbereitung von Materialien für nachgelagerte Hochtemperaturprozesse
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Im Temperaturbereich bis 600 °C ermöglichen Vakuumöfen gezielte Wärmebehandlungsprozesse zur Optimierung von Materialeigenschaften. Unter Vakuum lassen sich Oxidation und unerwünschte Reaktionen mit der Umgebung effektiv vermeiden, wodurch besonders saubere, reproduzierbare und materialschonende Prozesse realisiert werden können.
Diese Temperaturklasse ist ideal für Anwendungen, bei denen die Mikrostruktur, mechanische Eigenschaften oder die Reinheit eines Materials gezielt beeinflusst werden sollen. Gleichzeitig sorgt das Vakuum für eine effiziente Entfernung von eingeschlossenen Gasen und flüchtigen Bestandteilen, was die Qualität und Langzeitstabilität der Bauteile deutlich verbessert.
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- Sintern von Hochleistungskeramiken
- Kristallzüchtung und Materialveredelung für die Halbleiterindustrie
- Graphitisierung und Hochtemperaturbehandlung von Kohlenstoffmaterialien
- Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Energietechnik und Nuklearindustrie
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Vakuumöfen im Hochtemperaturbereich bis 2000 °C ermöglichen komplexe Materialtransformationen und zählen zu den Schlüsseltechnologien für anspruchsvollste industrielle und wissenschaftliche Anwendungen. Unter extremen Temperaturen und in kontrollierter Vakuum- oder Inertgasatmosphäre lassen sich Prozesse realisieren, die unter Umgebungsbedingungen nicht möglich wären.
Im Hightech-Umfeld ermöglichen Vakuumöfen dieser Klasse die gezielte Einstellung von Materialeigenschaften auf höchstem Niveau, von der Mikrostruktur bis hin zur elektrischen oder thermischen Performance. Gleichzeitig sorgt die kontrollierte Atmosphäre für minimale Verunreinigungen und maximale Produktqualität.
Haben Sie Fragen zu den Vakuumöfen?
Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!
Vakuumöfen: Erklärung & Übersicht
Viele Anwendungen erfordern eine Wärmebehandlung. MBRAUN bietet Öfen für verschiedene Zwecke an.
Ein häufiger Anwendungsfall ist das Trocknen von Proben oder Produkten vor deren Einbringen in die Glovebox. Verschiedene Ofenmodelle mit Temperaturen bis zu 600 °C sind verfügbar. Einige arbeiten ausschließlich unter Vakuum, andere auch unter Atmosphärendruck. Die Erwärmung beschleunigt den Einbringungsprozess, sei es bei großen Produktmengen oder wenn das Material, wie z. B. schwammartige Stoffe, nicht schnell trocknet. Alle Produkte sind Standardprodukte und haben sich über lange Zeit bewährt. Je nach gewähltem Produkt lassen sich Heizschwellenwerte, Heizzeiten und Mindestdrücke anpassen.
Wie bei unseren Schleusen können auch hier Schlösser an den Türen angebracht werden, um ein versehentliches Öffnen und die Kontamination der Glovebox-Atmosphäre zu verhindern. Verschiedene Größen sind erhältlich, von der Mini-Schleuse bis hin zur Standardgröße unserer Schleusen.
Diese Hochtemperaturöfen finden vielfältige Anwendung, beispielsweise zum Abdichten von HID-Lampen oder zur Korrosionsprüfung von Salzschmelzen.
Für HID-Lampen bestehen diese Modelle aus einer doppelwandigen Edelstahlkonstruktion und zwei Deckeln. Sie sind wahlweise mit integriertem Handschuhkasten oder als eigenständiges Gerät erhältlich.
Für Korrosionstests von Salzschmelzen, MBRAUN bietet Öfen bis zu 2,000°C, die perfekt auf diese Anwendungen zugeschnitten sind und vollständig in unsere Glovebox-Systeme integriert werden können. Diese Integration ermöglicht es, die Analysen direkt in der Glovebox durchzuführen, ohne dass die Proben mit Luft in Kontakt kommen. Zusätzlich sind elektro-chemische Analysen in diesen Öfen möglich, was eine umfassende Untersuchung der Materialeigenschaften unter verschiedenen Bedingungen ermöglicht. So wird eine präzise Materialanalyse unter kontrollierten Bedingungen gewährleistet. In unseren speziellen Öfen können Materialproben der Behälterwerkstoffe in einem Schmelztiegel in das flüssige Salz eingetaucht und durch Rotation gleichmäßig mit dem Testmedium in Kontakt gebracht werden. Diese Methode erlaubt es, die Beständigkeit beispielsweise von Stählen gegenüber diesen aggressiven Salzen zu prüfen.
Der MBRAUN MB-N2-Spül-Inertgas-Konvektionsofen stellt die optimale Lösung für Wärmebehandlungsprozesse in feuchtigkeitsempfindlichen Anwendungen dar, da er präzise thermische Bedingungen in einer partikelfreien Inertgasatmosphäre liefert.
- Entwickelt für anspruchsvolle Trocknungs- und Aushärtungsanwendungen
- Erwärmung durch Zwangskonvektion (CDA, Inertgase)
- Für Glasgrößen von Gen 1 bis Gen 5.5
- Hauptsteuerung (SPS) mit grafischer Benutzeroberfläche
- Typische Prozesstemperatur 160°C
- Außergewöhnliche Temperaturgleichmäßigkeit
MBRAUN entwickelt beispielsweise auch Heizplatten für das Substratglühen. Es sind mehrere Standardmodelle mit Temperaturen bis zu 400 °C erhältlich, die sowohl unter Atmosphärendruck als auch unter Vakuum betrieben werden können.
Typische Anwendung: Entfernung von Wasser und/oder Lösungsmitteln von Substratoberflächen oder zur Aushärtung empfindlicher Materialien unter kontrollierten Bedingungen